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Märchenland Yellowstone

Yellowstone.

Es gibt nicht viele Plätze auf der Erde, wo man steht und staunt und alles andere vergißt. Der Yellowstone Nationalpark ist so ein Ort. Gigantisch und unbeschreiblich, ein Hexenkessel und ein Märchenland. Für mich – ein Traum. Der Hauptteil des Parks ist eine riesengroße 'Caldera', ein Bassin, das nach dem letzten Vulkanausbruch vor ca. 640.000 Jahren übrigblieb. Yellowstone liegt auf über 2000 m Meereshöhe, entsprechend kalt ist es; aber unter der dünnen Erdkruste brodelt die Lava und so entstehen Naturschauspiele wie Geysire, Hot Springs (heiße Quellen) und Mud Pools (Schlammbecken). Ein anderer Teil der Faszination Yellowstone sind die Tiere. Büffelherden, Elche und Rotwild, Coyoten, Wölfe und Grizzlys, in diesem riesigen Areal haben sie alle noch Platz. Ein großer Teil des Parks ist mit Wald bedeckt, von dem wiederum ein großer Teil 1988, bei einer verheerenden Feuersbrunst, abbrannte. Diese Art von Feuern ist aber ein Teil der Natur, und inzwischen, nach fast 15 Jahren, sieht man zwar überall noch verkohlte Bäume stehen, aber darunter wächst schon wieder ein neuer Wald. Wir beginnen unsere Fahrt im Westen des riesigen Nationalparks, in Madison.

Der Earthquake Lake entstand, wie der Name schon sagt, durch ein Erdbeben, das einen Erdrutsch auslöste. Die Auswirkungen dieses Erdbebens waren auch im nahegelegenen Yellowstone zu spüren, einige Geysire haben danach ihren Ausbruchsrhythmus verändert.


Wildlife im Yellowstone Nationalpark. Wir werden gleich nach dem Eingang von einer Herde Elks begrüßt. Ein Stück weiter, am Fountain Flat Drive , sehen wir die erste Büffelherde.

Buffalo Elk


Indianer? Nein, es sind die ‘Rauchzeichen’ der Geysire des Midway Geyser Basins .


Mud Pool im Fountain Paint Pot .


Hot Spring im Lower Geyser Basin.


Der Grand Prismatic Spring im Midway Geyser Basin.

Grand Prismatic Spring Grand Prismatic Spring


Im Biscuit Basin. Die Farben entstehen durch verschiedene Bakterien, die sich in den unterschiedlich temperierten Zonen des ablaufenden Wassers entwickeln.


Im Black Sand Basin.
Cliff Geyser und Rainbow Spring.

Cliff Geyser Rainbow Spring


Der Old Faithful Geyser im Upper Geyser Basin. Der Old Faithful ist das ‘Wahrzeichen’ des Yellowstone Nationalparks und sein bekanntester Geysir. Seinen Namen (‘alter Getreuer’) erhielt er, weil die Abstände zwischen seinen Ausbrüchen sehr gleichmäßig sind.

Im Upper Geyser Basin findet sich die höchste Konzentration von Geysiren weltweit. Das Areal enthält angeblich ca. 1/4 aller weltweit bekannten Geysire.


Upper Geyer Basin


Riverside Geyser


Hexenkessel Yellowstone

Im Ostteil hat der Nationalpark dann wieder ein etwas anderes Gesicht: es stinkt unglaublich nach Schwefel und man meint, die Hexen würden unter der Erde einen Gifttrank zusammenbrauen.


Wenn man dann meint, alles gesehen zu haben und nichts mehr aufnehmen zu können, entdeckt man noch den Yellowstone Canyon, den ‘Canyon of the Yellow Stone’, der dem Park seinen Namen gibt. Eine Schlucht mit gelbem und rotem Gestein und riesigen Wasserfällen.


Am Nordteil des Parks befinden sich die berühmten Kalkterrassen und andere irre Kalkformationen, wie der Orange Mound Spring.


Mammoth Hot Springs. Die Kalkterrassen, die ihr Gesicht in ein paar Jahren so verändert haben, daß ich sie nicht mehr erkannt habe.


Ein Wapiti-Hirsch mit seinem Harem, der auf den ausgetrockneten Kalkterrassen die Wärme genießt und jedesmal, wenn er aufsteht, die Touristen erschreckt.


Yellowstone-Informationen

National Park Service: http://www.nps.gov/yell/ 'The Total Yellowstone Page': http://www.yellowstone-natl-park.com/

Durch den Nordausgang verlassen wir den Yellowstone Nationalpark und damit sind wir nun schon fast am Ende unserer Reise angelangt. Auf der Rückfahrt nach Calgary bleiben wir noch eine Nacht im Glacier National Park, aber das Wetter ist nun bereits so winterlich, daß man hier nicht mehr viel anfangen kann. In den letzten paar Nächten in Calgary friert uns dann auch schon jedesmal unser Wasserschlauch ein und am letzten Morgen, als wir für den Rückflug früh aufstehen müssen, schneit es, so daß uns der Abschied von Kanada nach sechs wunderschönen Wochen zum Glück nicht allzu schwer fällt.


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Letzte Aktualisierung am 01.09.2018