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Vancouver und Vancouver Island

Im Wells Gray Provincial Park bewundern wir die 90 Meter breiten Dawson Falls (hier treffen wir auch Herrmann), die 140 m hohen Helmcken Falls und begeben uns schließlich auf Lachsjagd – mit der Kamera, versteht sich. Hier kann man an einer Stelle den Lachsen zusehen, wie sie eine Stromschnelle nach oben springen, und wir haben das Glück, genau zur richtigen Jahreszeit hier zu sein. Es stellt sich dann allerdings als gar nicht mal so leicht heraus, die Fische tatsächlich zu erwischen – so viele Wasserfotos habe ich noch nie gemacht ;-)


Dawson Falls Helmcken Falls



Auch Herrmann gibt kurz ein Stelldichein. Aber die Geschichte von Herrmann, dem Regenbogen, ist eine andere und soll ein andermal erzählt werden …



Die Hat Creek Ranch (ich bin immer wieder versucht, ‘Red Hat’ Creek Ranch zu sagen, anscheinend macht sich die Beschäftigung mit Linux schon bemerkbar) ist ein altes ‘Roadhouse’, ein Hotel aus alter Pionierzeit.



‘Runaway Lane’ für die, die’s nicht mehr derbremsen ;-)



Kurz vor Vancouver, in den einzigen schönen fünf Minuten an diesem Tag, machen wir eine kurze Erholungspause an den Joffre Lakes.



Camperleben



Und nun sind wir in Vancouver. Die Stadt, Kanadas 'Perle am Pazifik', liegt wunderschön zwischen Meer und Bergen. Hier ist das Wetter fast immer schön, weil das vorgelagerte Vancouver Island die Wolken, die vom Pazifik kommen, abfängt.

Die Dampfuhr in Gastown, der Altstadt Vancouvers.


Das Convention Center am Canada Place. Die Form ist einem Segelschiff nachempfunden.


Nach einem kurzen Besuch auf dem Grouse Mountain geht es weiter, mit der Fähre nach Vancouver Island . Von der Fähre aus hat man einen tollen Blick zurück nach Vancouver.



Da es schon recht spät ist, suchen wir uns schnell einen Campingplatz und fahren erst am nächsten Tag weiter an die Westküste Vancouver Islands. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt bei den ersten Regenwäldern mit riesigen Bäumen.


Am nächsten Tag endlich Bären! Eine Schwarzbärenmutter mit zwei ‘Kleinen’ hat es sich neben der Straße gemütlich gemacht. Ziemlich bald wird ihr aber der Menschenauflauf, bestehend aus zwei Autos, zuviel, und sie zieht sich mit ihrer Familie in den Wald zurück.


Und weiter geht es mit den Tierbesichtigungen. Von Tofino aus gehen wir auf Whale Watching Tour, von der Georg allerdings enttäuscht ist, weil man nichts von den Walen sieht außer ab und zu Wasserfontänen und danach Schwanzflossen beim Abtauchen. Ich dagegen finde es faszinierend, diese Riesenviecher mal zu sehen – wenn auch nur einen kleinen Teil davon.
Danach geht es noch bei einer Insel voller Sea Lions vorbei und dann haben wir wieder festen Boden unter den Füßen.


Walflosse Sea Lions



Jetzt sind wir endgültig im Regenwald . Riesige Bäume, Flechten, Moos und Nebel. Und dazwischen die Trails, die die fleißigen Ranger hier kilometerlang aus Holzplanken gebaut haben. Das ist auch nötig, denn durch dieses Gewühl würde man sonst nicht durchkommen.
Die ganze Zeit haben wir unglaubliches Glück, denn die Westseite von Vancouver Island ist dafür bekannt, daß es dort meistens regnet. Die Wolken vom Pazifik bleiben hier hängen, regnen sich ab und für die Stadt Vancouver bleibt nur noch schönes Wetter übrig. Bei uns regnet es keinen Tropfen.


Chemainus – die Stadt, wo wir eigentlich gar nicht hin wollten – stellt sich dann als nettes, lebendiges Städtchen heraus. Die Stadt war schon fast ausgestorben, da hatte jemand die Idee, Wandmalereien an die Häuser malen zu lassen. Das wurde gemacht, die Touristen kamen und Chemainus lebt wieder. Besonders gut gefiel uns das Internet-Cafe mit angeschlossenem Gebrauchtbuchverkauf.



Sogar für mich als gärtnerisch recht unbedarften Menschen sind die Butchart Gardens in Victoria faszinierend. Der Eintritt ist schweineteuer, aber als wir dann die liebevoll gestalteten und aufwendig gepflegten Gartenanlagen sehen, wissen wir, warum.
Das Schönste sind der Sunken Garden, wo früher Bergbau betrieben wurde, und der Springbrunnen, der sich verändert.



Wir machen noch einen Rundgang durch Victoria und dann verabschieden wir uns fürs erste von Kanada und fahren mit der Fähre in die USA.


Letzte Aktualisierung am 19.03.2012